Über mich

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Geboren 1967 , verheiratet , 2 erwachsene Kinder

seit 1997 Heilpraktikerin, eigene Praxistätigkeit seit 2000

Während meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin, in der ich mich hauptsächlich der Behandlung von körperlichen Symptomen gewidmet habe, stellte ich immer öfter fest, dass die meisten Beschwerden meiner Patienten seelischer Natur sind und vieles  aus der permanenten Anspannung und stressigen Lebensweise resultiert. Eine Symptom orientierte Herangehensweise erschien mir nicht ganzheitlich und so entschloss ich mich, mich mehr mit der Psyche des Menschen zu befassen und mich dahin gehend weiterzubilden. Da ich zudem feststellte, dass sehr viele Menschen unter eigenen Kindheitsverletzungen leiden und nicht gelernt haben, sich selbst zu regulieren und sich selber anzunehmen, machte ich eine Ausbildung zur Trauma- Therapeutin und arbeite sehr erfolgreich mit Body- Mind- Methoden, die den Menschen zu mehr Selbstreflexion verhelfen und auf einer tiefen Ebene zu Heilung und Ganzwerdung führen.

Psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist für mich kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Weg zu mehr Selbst- Bewusstsein. Dies bedeutet auch Selbstverantwortung zu übernehmen und somit seine Lebenssituation zu verbessern.

Auch wenn sich viele Symptome und Geschichten ähneln, so ist doch jeder Mensch einzigartig und als Individuum zu sehen und zu behandeln.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und das Gefühl haben, etwas „tun“ zu wollen, um sich wieder wohler mit sich und der Welt zu fühlen, kommen Sie zu einem Vorgespräch und wir lernen uns kennen. Des Weiteren finden wir bestimmt ein Behandlungskonzept, mit dem Sie sich wohl fühlen und mit dem Sie behutsam und sicher aus Ihren Problemen herausfinden.

Meine Sichtweise zur aktuellen Situation (Januar 2021):

Was gerade in der Welt geschieht, stimuliert in vielen Menschen tiefe Ohnmacht. Die aktuelle Krise ist dabei nicht die ursprüngliche Ohnmachts-Situation, aber sie erinnert uns unbewusst daran, auch körperlich. Wir werden also massiv in unserem frühen traumatischen Erleben getriggert.
Es gibt aktuell sehr viele Trigger auf verschiedenen Ebenen. Zuerst ist es ein neuer Virus, der die frühe existentielle Bedrohungserfahrung stimuliert, und danach ist es die Ohnmacht, den Kontrollmaßnahmen und Reglementierungen von Außen ausgeliefert zu sein.
Diese Trigger mobilisieren massiv Traumaüberlebensstrategien in jedem Einzelnen.
Opfer-Täter-Dynamiken werden ausagiert, was permanent neue Trigger erzeugt. So entsteht ein regelrechter Teufelskreis. Wir tun uns selbst und einander alles andere als gut damit.

Menschen aktivieren derzeit also verstärkt ihre Überlebensmechanismen (Katastrophieren oder Verharmlosen sind dabei zwei extreme Pole), stecken sich gegenseitig damit an und von Seiten der Regierung kommen Botschaften, die nicht unbedingt etwas mit Kontakt und Beziehungsangebot auf Augenhöhe, Ehrlichkeit und Transparenz zu tun haben.
Einige fühlen sich bevormundet wie in ihrer Kindheit – „Wenn ihr nicht artig und folgsam seid, droht die unangenehme Konsequenz“. Manche finden es ganz selbstverständlich, sich anzupassen (an das Familiensystem) ohne darüber zu reflektieren oder den Schmerz über das Unterdrücken lebendiger Impulse zu fühlen.  , Wieder andere gehen in die Rebellion. Letztlich entspringen viele Reaktionen dann wieder einer Überlebensstrategie.

Natürlich gibt es nicht DIE Wahrheit, die Situation ist schließlich überaus komplex. Doch es gibt die Möglichkeit, sich in den eigenen gesunden Anteilen zu erden, um von da aus klarere Entscheidungen zu treffen, bei denen der Verstand sich mit dem Fühlen verbindet. Damit wir nicht entweder gefühllos oder kopflos ausagieren und so noch mehr in die inneren Spaltungen rauschen, die sich dann noch zu vertiefen drohen.